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kinux GmbH, Thun

Business Analyse, Requirements Engineering und KI-Entwicklung für Versicherer.

Die kinux GmbH begleitet Vorhaben, in denen Fachbereich, Vertrieb und Informatik zusammenfinden müssen: von der Analyse über die Anforderungen bis zur Einführung.

Einsatz als Requirements Engineer, Business Analyst, Product Owner oder KI-Entwickler, für eine Phase oder über das ganze Vorhaben.

Leistungen

Drei Felder, in denen die kinux GmbH Versicherer unterstützt. Fachwissen wird so festgehalten, dass die Informatik danach bauen und der Fachbereich das Ergebnis prüfen kann.

Anforderungen und Analyse

Wenn ein Vorhaben startet oder stockt.

  • Heutige und künftige Abläufe aufnehmen und darstellen
  • Fachkonzepte und Spezifikationen, die Fachbereich und Informatik gemeinsam abnehmen
  • User Stories mit Akzeptanzkriterien
  • Fachliche Regeln als Entscheidungstabellen
  • Schnittstellen und Datenflüsse zwischen Kernsystem, Portalen und Partnern
  • Anbieterevaluation und Business Case

Produkt und Umsetzung

Wenn aus Anforderungen ein Produkt werden soll.

  • Product Ownership mit Backlog und Priorisierung
  • Klickbare Prototypen und Bildschirmentwürfe, mit KI innert weniger Tage erstellt
  • Workshops mit den beteiligten Bereichen
  • Testfälle und Abnahme mit dem Fachbereich
  • Einführung, Schulung und Übergabe in den Betrieb

Vorhaben mit KI

Wenn KI geprüft oder eingeführt werden soll, ohne dass das Team neben dem Tagesgeschäft lange selbst ausprobieren muss.

  • Anwendungsfall abgrenzen und Nutzen beziffern
  • Prototyp mit echten Dokumenten, von der kinux GmbH gebaut, bevor ein Projekt startet
  • Anforderungen an Datenqualität und Herkunft jeder Antwort
  • Prüffragen und Tests, die der Fachbereich selbst nachvollziehen kann
  • Nachweise gemäss Aufsichtsmitteilung 08/2024 der FINMA: Governance, Inventar, Datenqualität, Tests, Dokumentation, Erklärbarkeit, unabhängige Überprüfung
  • Begleitung bis in den Betrieb und die laufende Überwachung

Woran Vorhaben scheitern

Drei der fünf häufigsten Ursachen liegen bei Anforderungen, Zielvorstellung und Kommunikation.

Von 16'000 Projekten, Universität Oxford1
über Budget, über Zeit oder beides91,5 %
im Budget und im Zeitplan8,5 %
im Budget, im Zeitplan und mit dem versprochenen Nutzen0,5 %
Häufigste Ursachen gescheiterter Projekte (Auswahl), Project Management Institute2
Veränderte Prioritäten der Organisation39 %
Veränderte Projektziele37 %
Ungenaue Erhebung der Anforderungen35 %
Unklare Zielvorstellung29 %
Mangelhafte Kommunikation29 %

Dunkel markiert sind die Ursachen, die Business Analyse und Requirements Engineering direkt betreffen.

Bei Vorhaben mit KI zeigt sich dasselbe Muster. BCG zählt 2025 bei Versicherern erst 7 Prozent, die KI über den Pilot hinaus skaliert haben; rund 70 Prozent der Hürden liegen bei Menschen, Organisation und Prozessen, nicht bei der Technik.3 Die FINMA stellt 2025 fest, dass rund die Hälfte von 400 befragten Instituten KI einsetzt oder erste Anwendungen entwickelt; als grösste Risiken nennen sie Datenqualität, Datenschutz und Erklärbarkeit.4 Bei der Erneuerung von Kernsystemen beobachtet BCG, dass die gewachsene Komplexität der Altsysteme auf neue Plattformen übertragen wird, grosse Programme nach dem Wasserfallmodell laufen und zu viel Verantwortung beim Lieferanten liegt.5 Hier setzen Business Analyse und Requirements Engineering an: Ziele und Anforderungen früh klären, alle Beteiligten von Beginn an einbeziehen.

  1. Bent Flyvbjerg und Dan Gardner, Universität Oxford: How Big Things Get Done, 2023, Datenbank mit über 16'000 Projekten aus über 20 Bereichen in 136 Ländern. 8,5 Prozent halten Budget und Zeitplan, 0,5 Prozent zusätzlich den versprochenen Nutzen.
  2. Project Management Institute, Pulse of the Profession 2018, 4'455 Befragte, Hauptursachen gescheiterter Projekte mit bis zu drei Nennungen: Bericht als PDF.
  3. Boston Consulting Group, 4. September 2025: Insurance Leads in AI Adoption. Now It’s Time to Scale.
  4. FINMA, Medienmitteilung vom 24. April 2025, Umfrage zum Einsatz von KI bei rund 400 Instituten: Umfrage der FINMA zu KI.
  5. Boston Consulting Group, 3. Mai 2024: Three Paths to Modernizing Core IT for Insurers.

Zwischen Fachbereich, Vertrieb und Informatik

Vermittelt wird meist von Personen, die nur in einem dieser Bereiche zu Hause sind. Dort verlieren Vorhaben Zeit.

Drei Bereiche, eine gemeinsame Mitte Fachbereich und Produkt, Vertrieb und Kundschaft sowie Informatik bilden drei getrennte Kreissektoren. Die kinux GmbH besetzt ihre gemeinsame Schnittstelle. Fachbereichund Produkt Produkte, Prozesseund Tarife Vertrieb undKundschaft Beratung, Verkaufund Kundenalltag Informatik Architektur, Schnittstellenund Daten kinux GmbH

Fachbereich und Produkt. Fachleute kennen Produkte und Prozesse genau, oft fehlt ihnen der Blick in die Technik: Was ist machbar, was kostet eine Entscheidung später im Betrieb?

Vertrieb und Kundschaft. Fachleute mit Technikverständnis haben selten selbst beraten und verkauft. Dann fehlt das Gespür dafür, wie Beratende und Kundinnen ein Produkt oder ein Werkzeug im Alltag erleben.

Informatik. Entwicklerinnen und Entwickler kennen Schnittstellen und Architektur, selten aber die Regeln hinter einem Tarif oder den Ablauf eines Kundengesprächs.

Ugur Kinik, Geschäftsführer der kinux GmbH, kennt alle drei Bereiche aus der Praxis: seit 2018 Anforderungen und Prozesse bei Banken und Versicherern, über 15'000 selbst geführte Kundengespräche, die Informatik aus Entwicklung und Betrieb des Systems kinux, dazu über 1'000 Stunden produktive Arbeit mit KI, laufend auf dem Stand der Entwicklung.

BCG befragte 2024 über 1'000 Führungskräfte in 59 Ländern: Mehr als zwei Drittel der grossen Technologieprogramme verfehlen Zeitplan, Budget oder Umfang. 57 Prozent nennen die fehlende gemeinsame Führung von Fachbereich und Technik. Den Teams fehlen laut BCG Fachleute, die Anforderungen definieren, prüfen und priorisieren.

Boston Consulting Group, 13. November 2024: Most Large-Scale Tech Programs Fail. How to Succeed.

Erprobt am eigenen System

Die kinux GmbH entwickelt und betreibt das System kinux für Beratungsteams von Versicherern. Es beantwortet Fachfragen aus über 100'000 Dokumenten Schweizer Versicherer und nennt bei Antworten aus diesen Dokumenten die Quelle; ein Klick öffnet die Stelle im Original. Anwendung und Datenbank laufen in der Schweiz, die Sprachmodelle in der Datenzone EU.

Das System entstand nach derselben Arbeitsweise wie ein Mandat: zuerst Anforderungen und Prüffragen, danach die Entwicklung. Mehr dazu auf der Produktseite.

Produktansicht kinux: Frage zur Franchise, Antwort mit zwei Belegen und Quelle
Antwort im System kinux auf eine Frage zum Franchisewechsel, mit zwei Belegen und dem Originaldokument daneben.

Ansprechpartner

Porträt von Ugur Kinik

Ugur Kinik

Geschäftsführer, kinux GmbH

Ugur Kinik ist seit 2018 in Beratung, Vertrieb und Anforderungsmanagement tätig, bei einer Grossbank und bei Versicherern. Zuletzt arbeitete er als Requirements Engineer und Business Analyst bei einem Allbranchenversicherer. Betriebsökonom BSc, Versicherungsvermittler VBV, IREB CPRE Foundation Level, ISTQB CTFL, PSPO I, PSM I.

Kontakt

Ein Gespräch von 30 Minuten zum Vorhaben, danach eine schriftliche Einschätzung. ugur.kinik@kinux.ch

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